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Am 24.05. fand das erste Jahrestreffen des MB-W126 Club statt.
Beinahe 50 Fahrzeuge und deren stolze Besitzer nahmen an den folgenden drei Tagen
teil. Das Wetter liess nichts zu wünschen übrig, die Laune aller Teilnehmer war
entsprechend.
Am 25.05. machten wir uns auf, uns durch die Stuttgarter City zu kämpfen, bis wir
über einige Umwege am Classic Center in Fellbach eintrafen.
Hier wurde uns sehr fachmännisch und interessant vieles über das Classic Center, seine
Aufgaben und Tätigkeitsfelder erzählt. Wir durften die Werkstatt besichtigen, in der viele
berühmte und bekannte Fahrzeuge "gewartet" werden.
Höhepunkt war natürlich die Besichtigung der "Heiligen Hallen", in denen die jeweils
letzten offiziell produzierten Fahrzeuge einer jeden Baureihe darauf warten, nach
dreissig Jahren im Mercedes Museum in Untertürkheim wieder zum Leben zu erwachen.
Was uns da erwarten sollte, war wirklich ein Hochgenuss ganz besonderer Art. Welcher
Autofan bekommt da nicht leuchtende Augen, wenn er vor dem Objekt seiner Begierde steht,
das gerade vom Band gekommen zu sein scheint? Jungfräuliche 57 Kilometer standen z.B. auf
dem Tacho des anthrazitfarbenen 560 SEL! Und wer wünscht sich nicht beim Anblick von
perfektem Holz, Lack und Interieuer, dass der 126er, den man selbst sein Eigen nennt,
ebenfalls so in altem Glanz erstahlen würde!?
Mittags besuchten wir den Fernsehturm und fuhren anschliessend zu einem Fototermin nach
Sindelfingen zur MB-Vertretung Pflieger, wo man uns freundlich bereits mit kalten Getränken
für die durstigen Seelen empfing.
Tags darauf startete die Ausfahrt nach Marxzell, wo wir ein privates Automuseum besuchten.
Am Abend erwartete uns noch ein Alleinunterhalter, der, da er ja wusste, dass wir ein 126er-Club
sind, sich spontan für seine Utensilien einen 126er Kombi wünschte.
Und dann war alles auch schon wieder vorbei.
Wir hoffen, dass es allen grossen Spass gemacht hat und wünschen uns für das
bevorstehende Herbsttreffen wieder eine so rege Beiteiligung!
Ein ausführlicher Bericht ist in der Ausgabe 02/2001 unseres Clubjournals "Sternstunde" zu lesen.
(Text: Annika Feininger; Fotos: Stefan Wagner)
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