Berlin / Brandenburg 2005

Großes Jahrestreffen und
Jahreshauptversammlung
vom 29. September bis 03. Oktober






"Berlin ist eine Reise wert" - so liest und hört man immer wieder -, und das zu Recht, wie sich mindestens im Rahmen der vorbildlich durch die Sektion Berlin-Brandenburg organisierten Veranstaltung zeigte. Für unseren Verein war Berlin beides, ein hochkarätiges Top-Event mit anspruchsvollem Programm und Grundsteinlegung für unsere Zukunft andererseits. Die Rahmenbedingungen der Multi-Millionenstadt für das Jahrestreffen eines Automobilclubs, stellten das Organisationsteam vor die bisher größte Herausforderung in unserer fünfjährigen Vereinsgeschichte. Es erfüllt mit Freude und auch ein wenig Stolz, dass die Zweifel an der Durchführbarkeit im Vorfeld der Veranstaltung zerstreut werden konnten!

Der zentrale Veranstaltungsort war das von deutscher Geschichte geprägte Potsdam, in dem wir während der Feierlichkeiten der Wiedervereinigung Deutschlands den deutlich kleinsten Teil der Gäste ausmachten.


Das Organisationsteam, wegen der entsprechend bedruckten Shirts liebevoll "Die Blauen" genannt, gestaltete hoch professionell und scheinbar stressresistent das große Jahrestreffen 2005.



Donnerstag, 29. September 2005:

Ab Mittag begannen wir das "Welcome Center" aufzubauen. Parallel dazu begrüßten wir die ersten Teilnehmer. Wir übergaben die gefüllten Willkommens-mappen mit dem aktuellen Programmablauf, vielen Infos, der Startnummer für den Kühlergrill, bunten Essensgutscheinen, wichtigen Fahrtrouten und einem Berliner Stadtplan an die Anreisenden. Alle Teilnehmer wurden herzlich und persönlich begrüßt - ob "alter Hase" oder neues Mitglied im Club: Jeder wurde als Freund in in der Mitte unserer Gemeinschaft willkommen geheißen.

Gegen 16:00 Uhr stellte unser Clubmitglied Friedrich Lindenberg seinen eleganten 560 SEL in das Foyer des Hotels "Seminaris" ein. Eine knifflige Sache - galt es doch, das "Mercedes-Dornröschen" durch eine nur zwei Meter breite Seitentür zu manövrieren. Alles ging gut! Bis Montag gab dieses automobile Sahnestück der Baureihe 126, ganz in schwarzem Leder und mit ausgeklapptem Edelholztischen, dekoriert mit Champagnergläsern und -flasche, unserem Treffen einen charmanten Auftakt.


Einstimmung zur Begrüßung: Schon im Foyer des Hotels "Seminaris" fühlte man sich zu Hause. Friedrich Lindenbergs 560 SEL mit Klapptischen und Faxgerät im Fond ist immer wieder ein Eyecatcher.




Gegen 19:00 Uhr begann der Kegelabend im Untergeschoß des Hotels. Nach der für viele Teilnehmer weiten Anreise, eine gemütliche Willkommensbegegnung. Eine reichliche Stunde später waren beide Bahnen gut besucht. Die ersten Benzingespräche in deutscher und englischer Sprache ergaben sich ganz von selbst.




Freitag, 30. September 2005:

Um 09:30 Uhr startete vom Hotel der erste kleine 126er Konvoi in Richtung Daimler Chrysler Werk Berlin-Marienfelde. Unsere Clubmitglieder wurden dort um 10:30 Uhr von Judith Pitschat sehr herzlich in Empfang genommen und in den "Showroom", den Präsentationsraum neben der V-Motoren-Fertigung, geführt. Hier gab es in einem halbstündigen Vortrag alles Wissenswerte über das Werk. Dabei erfuhren die Besucher, dass auf dem 522.000 qm großen Areal rund 3.000 Mitarbeiter tätig sind. Der zweitgrößte industrielle Arbeitgeber der Hauptstadt ist neben Stuttgart-Untertürkheim gleichzeitig zweites Pkw-Motorenwerk der DaimlerChrysler AG in Deutschland. In seiner über einhundertjährigen Geschichte hat das Werk seine Kompetenz im Motoren- und Aggregatebau vielfältig unter Beweis gestellt - vom Großmotorenbau für Schiffe, Flugzeuge, Nutzfahrzeuge und stationäre Anwendungen bis hin zu den heutigen Top-Triebwerken von Smart bis Maybach. Danach ging es zur eigentlichen Werksbesichtigung. Alle Teilnehmer waren nach ihrer Rückkehr schwer beeindruckt und lobten die Werksführung sowie das Mittagsbuffet in den höchsten Tönen. Ein interessantes Buch zur Werksgeschichte gab es gratis oben drauf.

Im Laufe des Vormittages wurde das 500 SEC Renncoupé von Herrn Dr. Schenzle in die Hotellobby eingestellt, dass Horst Krämer am Vortag auf einem Trailer nach Berlin brachte. Hut ab vor dieser Leistung! Nun war das Veranstaltungshotel endgültig in 126er Hand. Wurde doch jeder Hotelbesucher beim Eintritt in die Empfangshalle rechts von einem 500 SEC-Rennbolliden (frisch aus Silverstone kommend) und linksseitig vom eleganten 560 SEL "begrüßt".


Frisch von den 24 Stunden von Silverstone: Das 500er Renn-Coupé unseres Neumitgliedes Dr. Schenzle, dessen Rennerfolge jeden immer wieder verblüffen, ...

... war der Blickfang in der Lobby.



Gegen 14:30 Uhr begann die Stadtrundfahrt durch Potsdam. Die Fahrt in einem Doppeldeckerbus durch die hübsch restaurierte "Berliner Vorstadt" an der Glienicker Brücke, wo sich einige Prominente niederließen (z.B. Fernsehmoderator Günther Jauch), wurde zu einer schönen Erinnerung. Ein kurzer Abstecher nach Berlin-Wannsee war auch noch drin.

Um 17:00 Uhr begann der Bustransfer zur Mercedeswelt am Berliner Salzufer. Dort fand ab 19:00 Uhr die offizielle Auftaktveranstaltung unseres 5. Jahrestreffens statt. Nach einer kleinen Begrüßungsrede durch die Geschäftsleitung der DC-Niederlassung (die die Hälfte der Buffetkosten übernahm) wurde dies eröffnet. Unter dem Motto "Berliner Atmosphäre" gab es lecker Minibouletten, Hackepeter mit Zwiebeln, Käsebrett und Berliner Kasselerbraten.


Berlin Salzufer - die Erlebniswelt von Mercedes-Benz...

... zeigte die Ahnengalerie der Mercedes-Benz S-Klasse...

... vom gewohnten...

... bis zum neuen Gesicht im Club.

Der Anlass der Präsentation im Salzufer: Die neue S-Klasse der Baureihe 221.

Nach der Begrüßungsansprache durch Herrn Appen (Salzufer, links im Bild) und Marc Westhofen...

... wurde das Buffet eröffnet.

Die Erlebniswelt - "aufregend" und "gemütlich" stehen in diesem Ambiente nicht im Widerspruch.



Danach konnten die kleinen Teilnehmer ihren "Führerschein" in der Kinderverkehrsschule absolvieren. Hierfür mussten sie einen Übungsparcour mit Elektroautos durchfahren. Für die großen Teilnehmer wurden Probefahrten in der neusten S-Klasse (W 221) und Führungen durch die Erlebniswelt angeboten. Beides wurde ausgiebig genutzt. Herr von Appen - unser wichtigster Ansprechpartner vor und während des Treffens - ließ es sich nicht nehmen selbst durch die Niederlassung zu führen.

Vor einer imposanten Indoor-Kletterwand nebst Wasserfall waren vom W 180 I bis zum aktuellen W 221 alle offiziellen (und inoffiziellen) S-Klasse-Generationen aufgereiht. Unter anderem auch ein sehr seltener 500 SEL der 1. Serie von 1985 in schwarz mit einem 43.000,00 DM teuren original AMG-Umbau. Im Hof der Erlebniswelt konnten außerdem ein weiterer 220a W 180 I "Ponton" sowie ein Unimog 404 S von 1968 aus schweizer Armeebeständen bestaunt werden.

Jeder Besucher erhielt zum Abschied ein Buch über die Geschichte der S-Klasse sowie einen Pin vom futuristischen Gebäude der Niederlassung als kleines Souvenir von der Mercedes Erlebniswelt. Gegen 22:00 Uhr starteten die Busse wieder in Richtung Veranstaltungshotel, in dem einzelne Teilnehmer bis weit in die Nacht in der Hotelbar gesehen worden sein sollen.




Samstag, 01. Oktober 2005:

Ein wichtiger Tag! Um 10:00 Uhr begann die Jahreshauptversammlung des Mercedes-Benz W126-Club e.V. im "Oval Office" der Mercedes-Benz Erlebniswelt am Salzufer. Die Entscheidung, ob sich der Club für weitere Typen der S-Klasse Typen öffnet, stand ganz oben auf der Tagesordnung. Bei einem herrlichen Blick über den Berliner Tiergarten bis hin zur Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche (der "hole Zahn") wurde bis 14:15 Uhr das Für und Wider einer Cluberweiterung diskutiert, die Finanzsituation dargelegt, der alte Vorstand entlastet sowie ein Neuer gewählt. Wichtigstes Ergebnis dieser Sitzung: Der Mercedes-Benz W126-Club e.V. erweiterte sich zum Mercedes-Benz S-Klasse Club e.V. und übernimmt in einem ersten Schritt zusätzlich die Betreuung der Baureihe 140.


Jahreshauptversammlung 2005 im "Oval Office": Weichenstellung zum Mercedes-Benz S-Klasse Club e.V.



Danach starteten die Busse zu einer etwa zweistündigen Stadtrundfahrt durch Berlin, mit kurzem Stopp am Kurfürstendamm, wo die Teilnehmer zustiegen, die während der Jahreshauptversammlung einen Einkaufsbummel auf der berühmten Shopping- und Flaniermeile gemacht hatten. Während der Stadtrundfahrt wurden viele Sehenswürdigkeiten der östlichen und westlichen Berliner City angesteuert. Selbst für uns mitfahrende Berliner gab es an vielen Orten Neues und Interessantes zu hören sowie zu sehen.

Zurück im Hotel konnten die Teilnehmer den Clubshop aufsuchen, der nun für jedermann geöffnet war. Gegen 17:30 Uhr wurde ein Workshop zum Thema "Black Bull Batterieenergizer" angeboten. Im gut besuchten Seminarraum 5 erklärte Herr Dahmen von der Firma Black Bull die Funktionsweise und Vorzüge ihres Energizers. Viele Besucher lobten den halbstündigen, professionellen Vortrag und waren von dem Produkt sehr angetan.


Der Clubshop des Mercedes-Benz S-Klasse Club e.V.: Immer etwas für Sie dabei!



Ab 19:00 Uhr begann der Galaabend, der feierliche Höhepunkt eines jeden Jahrestreffens! Jeder Teilnehmer wurde mit einem Glas Sekt begrüßt und nahm an einem der 25 Rundtische im Galasaal platz. Nach dem sich alle am italienische Büffet gestärkt hatten, erfolgten Danksagungen durch den Vorstand. Herr Alexander E. Klein von der Mercedes-Benz Classic Car Club International GmbH (MBCCCI) lobte den Schritt zur Cluberweiterung und wünschte dem "neuen" Mercedes-Benz S-Klasse Club e.V. viel Erfolg auf seinem zukünftigen Weg. Anschließend erhielt jede Teilnehmerin eine rote Rose und jeder Teilnehmer eine Erinnerungsplaketten zum Jahrestreffen, die durch den neu gewählten Vorstand verteilt wurde. Zur Lockerung der verspannten Muskulatur konnte zu DJ René "Zacka" Zanders Discoklängen das Tanzbein geschwungen werden. Erst weit nach Mitternacht hatten die Letzten genug und fielen erschöpft in ihre Betten.


Alexander E. Klein (MBCCCI) lobte den Mercedes-Benz S-Klasse Club e.V.

Sektion Nord "zeigt Flagge".

Gute Stimmung im Club: Der Galaabend reifte zur Party!



Sonntag, 02. Oktober 2005:

Der Wettermann im Radio hatte uns einen trockenen Tag versprochen - den brauchten wir auch! Wurde doch heute der Buddy-Bär-Cup von Berlin & Brandenburg ausgetragen. Die Strecke - rund 136 Kilometer - führte vom Potsdamer Seminaris Seehotel zum Michelin Drivingcenter bei Groß Dölln, wo wir das Querwindbahnareal angemietet hatten. Auf der drei Kilometer langen und 50m breiten ehemaligen Startbahn für russische Kampfjets, zeigten wir ein buntes Programm in dessen Mittelpunkt natürlich die S-Klasse der Baureihe 126 stand.





Doch vorher bekamen die Teilnehmer des "Buddy-Bär-Cup" am Startpunkt ein Roadbook in den Wagen gereicht und mussten die Strecke durchs Potsdamer Umland, über das nordwestliche Havelland bis hin zum Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin (er)fahren. Damit nicht genug: kleine, "gemeine" Fragen über Land und Leute sowie um unsere 126er galt es zu beantworten, um einen der drei Buddybärpokale plus dazugehörige Preise zu gewinnen.


Die "Buddy-Bären-Pokale" winkten mit ansprechenden Preisen den Siegern des "Buddy-Bär-Cups".



Dort wo einst Kampfhubschrauber mit dem roten Stern auf ihren Einsatz warteten, hatte sich bis 12:00 Uhr eine ansehnliche 126er-Armada versammelt. Alle mussten bei der Einfahrt zwei Geschicklichkeitsübungen absolvieren, die in die Wertung für den "Buddy-Bär-Cup" ebenso einflossen wie das Ertasten von 126er Teilen in drei Blackboxen. Wer wollte, konnte seine S-Klasse über die ehemalige Startbahn jagen oder am Michelin-Reifenpoint bei Herrn Schneider und seinem kompetenten Team den korrekten Reifendruck für sein Fahrzeug überprüfen lassen. Nach dem Mittagessen aus einer Gulaschkanone der ortsansässigen Lokalität "Driver's Take Off" führte unser Clubmitglied de Melo einen Workshop zum Thema "KE-Jetronik" durch. Ein Workshop, der sehr gut angenommen wurde. Er war stets von einer großen Menschentraube umringt. Erich Matzek und Friedrich Lindenberg hielten einen Workshop zum Thema "Klimaanlage" und prüften bei dieser Gelegenheit auch gleich zahlreiche Anlagen durch. Auf Wunsch wurde fehlendes Kältemittel vor Ort nachgefüllt. Viele Einzelgespräche mit Interessierten schlossen sich an.


Etwa 90 Fahrzeuge fanden sich am Michelin Drivingcenter bei Groß Dölln ein. Eine Augenweide!

Detailkenntnis gefragt: Wer konnte alle Teile fehlerfrei erkennen?

Fahrerwertung für den "Buddy-Bär-Cup".

Boxengasse: Reifen OK?

Bib, das Michelinmännchen. Wir danken Michelin für die großartige Unterstützung!

Hauben auf zum Workshop!

KE-Jetronik OK?



Ab 14:30 Uhr bestieg unser Neumitglied Dr. Schenzle sein 500 SEC Renncoupé und drehte unter den begeisterten Beifallsbekundungen vieler Teilnehmer einige rasante Runden auf der Querwindbahn. Die Bremsen mussten zuvor noch von Friedrich Lindenberg instand gesetzt werden, da sie vom kürzlich erfolgreich bestrittenen 24 Stunden-Rennen von Silverstone völlig verschlissen waren. Die Reifen waren an den Außenkanten sogar schon brüchig! Dr. Schenzle sah es jedoch gelassen: In Silverstone platzierte er sich mit dem fast 20 Jahre alten Coupé als Privatfahrer gegen Werksteams mit neu entwicklten Rennwagen im vorderen Drittel und wurde beim Zieleinlauf von den Mechanikern aller Teams auf Knien begrüßt! Etwas Bremsflüssigkeit, einen halben Liter Öl und zwei neue Vorderreifen waren neben den Fahrerwechseln und Tankstopps die einzigen Aufenthalte an der Box. "In den Karren hockst Du Dich halt rein und fährst" schwäbelte der schnelle Arzt über seinen lieb gewonnenen Bolliden. Eine auf rein manuellen Betrieb umgebaute Automatik leistet in diesem selbst umgebauten Rennwagen auf Basis eines 500 SEC einen haltbaren und funktionalen Ersatz für die sonst bekannten sequentiellen Renngetriebe. Fahrwerk und Motor wurden nebst aller durch die FIA vorgeschriebenen Sicherheitsmerkmale im Rennsport modifiziert. Ansonsten ist es ein Serienwagen, der sogar eine Straßenzulassung hat! Das Geheimnis seines Erfolges ist ein heute fast vergessenes Prinzip der Erprobung vergangener Tage: "Hinfahren, rumfahren, heimfahren!" Dr. Schenzle reist stets auf eigener Achse zu den Rennen, dreht ein paar Testrunden zur Feinabstimmung auf den jeweiligen Kurs und fährt danach auch auf eigener Achse wieder nach Hause. Auf diese Weise erzielt er wesentlich mehr Testkilometer als alle Werksteams, deren Fahrzeuge nicht im öffentlichen Strassenverkehr fahren dürfen. Dr. Schenzle versprach uns eine Show - er hielt mehr als Wort! Man hatte zeitweise das Gefühl, sich mitten auf einer Rennstrecke zu befinden. Der Sound war infernalisch. Allen machte es einen riesigen Spaß und die Auslöser der Fotokameras waren im Dauerbetrieb.

Für das etwa zwei Wochen nach unserem Treffen folgende 24 Stunden-Rennen in Dubai freuten wir uns, Dr. Schenzle einen Satz von Michelin gesponserte Rennreifen überreichen zu können.


Vorbereitung der Demonstration: Bremsenwechsel, abladen und los!


Der Arbeitsplatz. An der Beifahrertür klebten die Mobiltelefonnummern des Mechanikerteams.

Der Start: Fertig zum Warm-Up. Die Reifen müssen für perfekten Grip auf Betriebstemperatur gebracht werden.

Immer "hart am Gas"...

... bis von den bereits stark abgenutzten Reifen Gummibrocken abplatzten und durch die Luft flogen.




Bis 16:30 Uhr fanden dann alle den Weg ins Berliner Meilenwerk, in dem unsere Abschiedsveranstaltung stattfand. Zu den Klängen der Dixiband "Sunday Stompers" gab es ein Buffet mit Leckereien für jeden Geschmack.


Hier trifft sich Berlins Oldtimer-Szene: Das Meilenwerk.



Die Preisverleihung für den "Buddy-Bär-Cup" begann gegen 17:30 Uhr. Der goldene Buddybär ging an das Team Wienecke/Kowalewski, die zusätzlich einen nagelneuen Satz originaler 15" 15-Loch-Alufelgen erhielten. Der silberne Buddybär wurde vom Team Kobosch/Röttger gewonnen. Den bronzenen Buddybär nahm Florian Tanke mit nach Hause.

Viele durchstreiften noch vor ihrer Heimreise das Meilenwerk mit seinen vielen ausgestellten Young- und Oldtimerraritäten, die teilweise käuflich zu erwerben waren. Man staunte nicht schlecht über dieses automobile Kleinod mitten im Herzen von Berlin.

Bis gegen 19:00 Uhr hatten sich viele Clubmitglieder herzlich verabschiedet und die Heimreise angetreten. Die Verbliebenen traf man ab 21:00 Uhr in der Hotelbar wieder. Auch an diesem Abend gingen die Benzingespräche bis weit in die Nacht.


Pure Faszination: Im Meilenwerk, dem ehemaligen Straßenbahn-Lok-Schuppen, findet jeder Autoenthusiast seine Lieblinge!



Montag, 03. Oktober 2005:

Für Längergebliebene stand heute der Besuch des Neuen Palais mit anschließendem Parkspaziergang auf dem Programm. Das Neue Palais ist das letzte Schloss, das sich Friedrich der Große in seinem Park errichten ließ. Es war eine Demonstration des ungebrochenen Leistungsvermögens des preußischen Staates nach den entbehrungsreichen Jahren des Siebenjährigen Krieges 1756 bis 1763.

Gegen 09:30 Uhr begrüßte uns die Schlossführerin und zeigte uns die imposanten Räumlichkeiten des Residenzschlosses. Besonders der Grottensaal und die wunderschönen Schreibkabinette hinterließen einen bleibenden Eindruck. Nach der Schlossbesichtigung ging es über die Orangerie zum Chinesischen Haus mitten in den Park Sanssouci, wo die eigentliche Führung ihr Ende fand. Viele spazierten jedoch noch bis zum Weinbergschloss Sanssouci und den römischen Bädern.


Kultureller Abschluss: Parkaufstellung vor dem Schloss Sanssouci.
Gespannt lauschten die letzten Teilnehmer des großen Jahrestreffens 2005 der Führung durch das berühmte Schloss mit seinen märchenhaften Gärten.



Für das Orgateam hieß es schon am Chinesischen Haus "Auf Wiedersehen" - musste doch im Hotel noch Ordnung geschaffen werden. Die Einen fuhren den 560 SEL beulenfrei aus der Hotellobby und die Anderen räumten die Utensilien des "Welcome Centers" zusammen. Zum Schluss holten wir die beiden Mercedesfahnen vom Vorplatz ein und auf einmal war es da: Das Gefühl des Wohlbefindens! Es hatte alles geklappt und schön war es obendrein. Nach dem Treffen ist vor dem Treffen. Dortmund wirft seine Schatten voraus. Doch das ist wieder eine andere Geschichte.


Olaf Reichelt, Marc Westofen


(Text: Olaf Reichelt, Marc Westhofen; Fotos: Olaf Reichelt, Peter Hopfinger, u.v.a.)