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Am Tag der Deutschen Einheit folgten 13 Mitglieder der nahezu spontanen Einladung Stefan Wagners zu einem kleinen Treffen in der Nähe Augsburgs.
Erste Anlaufstelle war der Parkplatz an der Autobahnkapelle Adelsried, an der wir uns bis etwa 15:30 Uhr sammelten. Das Wetter ließ uns nicht
im Stich und so nutzte man bereits das Warten auf das Eintreffen aller Teilnehmer zu angeregten Gesprächen - schwerpunktmäßig natürlich über
unsere 126er. Wiedereinmal zeigte sich die Coupé-Fraktion in dezenter Mehrzahl.
Von der Autobahnkapelle brachen wir dann auf zu einer kleinen
Ausfahrt, die am Klosterstübchen Oberschönenfeld ihr Ziel finden sollte. Schon bei der Ankunft zeigte sich hoher Andrang an die Tische der
klösterlichen Gastwirtschaft, was uns zunächst durch Parkplatznot signalisiert wurde. Entlang eines Feldweges gegenüber unseres hungrig
erwarteten Zieles nahmen wir dann mit unseren Fahrzeugen Aufstellung ein, selbstverständlich parallel mit Front zur Straße. Nach dem
japanischen Blitzlichtgewitter vor idyllischem Grün siegte dann doch unser Verzehrbegehren und wir nahmen Kurs auf die Gartenanlage. Dort
angekommen, zeigte man sich sichtlich überfordert, uns zumindest einen Platz an der Sonne anzubieten um die Karte mit den Gaumengenüssen
zu überfliegen. Eine kleine Panne, die bei einem spontanen Treffen offenbar einzukalkulieren ist. Erich Matzek und
meine Wenigkeit brachen daher auf - gewissermaßen als Vorhut - um Ausschau nach adäquatem Ersatz für das eigentlich so gemütliche Klosterstübchen zu finden.
Nach nur zwei Kilometern Fahrt sollten wir dann auch schon fündig werden. Wir reservierten kurzerhand einen großen Teil des gut besuchten
Biergartens des Weierhofes. Infolge unerwarteter Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Stefan (es gibt ein rechts und auch noch
ein entgegen gerichtetes rechts) und mir wurde aus den zwei Kilometern dann eine zweite Ausfahrt von gut 30km. Während ich als Lotse am Telefon versuchte,
die verlorenen Schäfchen zur Herde zurückzuführen, kämpfte Erich wie ein Löwe um unsere Tische, die für eine Gruppe (uns) reserviert wurden,
die bereits seit knapp einer Stunde in "spätestens fünf Minuten hier sein sollte".
Der kleine Vorfall erheiterte die Gemüter dann schließlich doch noch bei kühlem Naß und schwäbischer Küche. Und die gesellige kleine
Runde sollte sich auch erst im Laufe des Abends wieder auflösen.
Marc Westhofen
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